Sie müssen den Preis für ein Produkt oder eine Dienstleistung festlegen? Egal, was Sie bepreisen, Sie werden mit einer Handvoll ähnlicher Herausforderungen konfrontiert.
Für den Anfang müssen Sie ein Gleichgewicht zwischen den Margen finden, das ein kontinuierliches Wachstum ermöglicht und den Anforderungen des Marktes entspricht. Dies mag keine einfache Aufgabe sein, und ein wenig Hilfe ist nie eine schlechte Sache.
Bevor Sie irgendeine Art von Strategie festlegen, ist es wichtig, neben einer globalen Vision auch alle zugehörigen Informationen zur Hand zu haben. Dies wird Ihnen helfen, am besten zu verstehen, welche Preisstrategien Ihnen zur Verfügung stehen. Lassen Sie uns diese verschiedenen Optionen im Detail betrachten.
Die 13 Preisgestaltungs-Strategien
Im Folgenden finden Sie die gängigsten Strategien für die Preisgestaltung eines Produkts. Die Tatsache, dass es mehrere Optionen gibt, bedeutet nicht, dass sie nicht zusammen funktionieren können. Nachdem Sie diese Liste durchgelesen haben, wählen Sie die am besten geeignete(n) für jedes Produkt, jede Dienstleistung oder jeden Verkaufszeitraum.
Nr. 1: Preisgestaltung auf Basis des Wettbewerbs
Es ist wichtig zu wissen, was Ihre Konkurrenten tun, um zu entscheiden, wie Sie Ihre Preise gestalten wollen: Sie können Ihre Preise an die der Konkurrenten anpassen oder darunter oder darüber liegen. Was ist besser? In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf diese Strategie.
Nr. 2: Preisgestaltung auf Basis der Produktkosten
Seit Anbeginn der Zeit haben Unternehmen die Preise mit der einfachen Formel Kosten + Marge festgelegt. Sie ist nützlich, aber es ist notwendig, auch die fixen und variablen Kosten zu untersuchen. Die Erhöhung von Preisen ist immer eine komplizierte Aufgabe, selbst wenn man einfache Formeln verwendet.
Nr. 3: Anker-Pricing-Strategie
Diese Option ist bei der Preisgestaltung für digitale Produkte sehr üblich. Typischerweise setzt ein Verkäufer einen relativ niedrigen Preis für das erste Produkt, das auf den Markt kommt, oder das erste Produkt, das den Kunden gezeigt wird. Dann wird ein anderes Produkt zu einem etwas höheren Preis angeboten. Dieses erste Produkt dient als Anker, den der Verbraucher mit allen anderen Produkten vergleichen wird.
Nr. 4: Dynamische Preisgestaltung
Diedynamische Preisgestaltung ist eine variablere Strategie, bei der die Preise aufgrund verschiedener Marktbedingungen und externer Anforderungen schwanken können. Einzelhändler berücksichtigen viele verschiedene Faktoren, wie z. B. Verkaufszahlen, Saisonalität, Marktnachfrage und mehr, und passen die Preise dann häufig an, um den Umsatz und die Gewinnspanne zu erhöhen.
Nr. 5: Freemium-Preise
Freemium funktioniert, wenn Sie ein gutes Produkt oder eine gute Dienstleistung haben, die entweder kostenlos oder anfangs sehr kostengünstig angeboten werden kann. Das kann eine kostenlose Testversion sein oder ein Produkt, das komplett kostenlos ist, aber erweiterte Dienste und Funktionen kostenpflichtig sind.
Nr. 6: Skim Pricing
Diese Option ist in der Kategorie Elektronik sehr verbreitet. Hier ist ein Produkt bei der Einführung teurer und sein Preis sinkt mit der Zeit. Um dies zu tun, ist es notwendig, im Voraus festzulegen, wie hoch Ihre Preisgrenzen sein werden, damit die Preisänderungen innerhalb Ihrer Margen liegen - und für die Verbraucher attraktiv sind.
Nr. 7: Penetration Pricing
Führen Sie ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung ein? Steigen Sie in einen neuen Markt mit Preisen ein, die unter denen der Konkurrenz liegen. Erhöhen Sie dann schrittweise die Preise, wenn der Kundenstamm beständiger und loyaler wird.
Nr. 8: Premium-Preisstrategie
Nischenprodukte sind exklusiv. Ihr besonderer Status bedeutet, dass sie teurer sein können als andere Waren. In der Tat kommt ein Teil der Attraktivität des Produkts daher, dass es einen Preis hat, den sich nicht jeder leisten kann.
Nr. 9: Preisstrategie verpacken
Bieten Sie eine Reihe von Produkten, die miteinander verwandt sind, in einem Paket an, das billiger ist, als sie einzeln zu kaufen.
Nr. 10: Preisgestaltung auf Basis des Kundenwertes
Mit guter Wettbewerbs- und Marktintelligenz können Sie wissen, ob Käufer bereit wären, ein wenig mehr für Ihre Produkte zu bezahlen. Es kann spannend sein, die Preise zu erhöhen, um ein zusätzliches Prozent an Marge zu erhalten, aber diese Strategie erfordert eine ständige Datenanalyse, um sicherzustellen, dass sie richtig funktioniert.
Nr. 11: Psychologische Preisgestaltung
Die psychologische Preisgestaltung kann Ihrer Preisgestaltung einen besonderen Zauber verleihen und Ihnen ermöglichen, sich mit den Emotionen Ihrer Kunden zu verbinden. Erfahren Sie in diesem Artikel alles, was Sie über diese Strategie wissen müssen.
Nr. 12: Geografische Preisstrategie
Jedes Land ist anders, und wenn das Kaufniveau Ihrer Märkte sehr unterschiedlich ist, müssen Sie Ihre Preise anpassen. Wenn Sie dies nicht tun, kann das Bild, das die Verbraucher von Ihrer Marke haben, beschädigt werden und die Absatzchancen verringern.
Nr. 13: Rabattpreise
Rabattpreise sind eine gängige Taktik, bei der Sie Produkte je nach Saison, Lagerbestand oder anderen Bedingungen herabsetzen. Dies ist zum Beispiel eine beliebte Strategie in der Nebensaison, um den Lagerbestand zu leeren und Platz für die neue Kollektion zu schaffen.
Vor allem ist Ihre Preisstrategie nicht statisch. Sie muss flexibel sein und sich an die wechselnden Bedürfnisse des Marktes und Ihrer Kunden anpassen. Eine gute Möglichkeit, um sicherzustellen, dass Sie mit Ihrer Preisstrategie auf dem richtigen Weg sind, besteht darin, strategische Überprüfungen Ihrer Preisgestaltung zu planen und immer wieder zu testen.